Wir besuchten die DOMINIKANISCHE REPUBLIK in der Karibik.
An der eingeringten Stelle an der Oberseite der Insel liegt Puerto Plata und etwas rechts davon Cofresi, wo wir waren.

Am ersten Tag unseres Urlaubes stiegen wir voller Erwartung in eine Langstreckenmaschine der Lauda Air, in eine Boeing 767.
Der Flug dauerte ziemlich lang (etwa 11 Std.), zumal wir in Salzburg zwischenlandeten um noch weitere Fluggäste aufzunehmen und zu tanken, was etwa 45 Min. in Anspruch nahm. Dann gings los quer über den europäischen Kontinent Richtung Ärmelkanal. Dann mitten über dem Atlantik, machten wir Zwischenstop auf einer winzigen Insel namens "Santa Maria", abermals um zu tanken (vermutlich weil es dort wesentlich billiger ist als in Wien oder Salzburg), was wieder etwa 1 Stunde dauerte ! Aber schließlich ging es ohne weitere Unterbrechung bis "Puerto Plata" der größten Stadt an der touristisch schon mehr erschlossenen Nordküste der Insel, durch. Wir landeten am Abend und schon von oben sahen die Lichter der Stadt ganz anders aus als die einer europäischen oder amerikanischen Großstadt. Es war alles viel bunter.
Als wir nach den Einreiseformalitäten das Flughafengebäude verließen, dachten wir, wir hätten eine Sauna oder ein Dampfbad (nur ohne sichtbaren Dampf) betreten ! Die Wärme und die hohe Luftfeuchtigkeit machten sich schlagartig bemerkbar, was sich aber nach ein paar Stunden legte, man hatte sich schnell akklimatisiert.
Willige Kofferträger wollten uns die Koffer aus der Hand reißen, aber wir wurden gewarnt vorher einen Preis auszumachen, oder sie selbst zum Bus zu tragen, da es üblich ist sonst nachher einen völlig überhöhten Preis zu verlangen.
Nach ungefähr 3/4 stündiger Fahrt in einem veralteten Bus über sehr löchrige Straßen kamen wir beim unserem Hotel
der "Hacienda Elisabeth",
das an der "Playa Cofresi", einer wunderschönen Bucht gelegen ist an.
Wir wurden mit einem Begrüßungscocktail empfangen (obwohl schon etwa 22 h) und zur Teilnahme an der "Managers Cocktailparty" am nächsten Tag eingeladen.
Sympathischerweise war das Hotel damals unter österreichischer Leitung (ich weiß nicht ob das heute noch so ist), wodurch man sich an der Rezeption
aber auch beim sonstigen Personal in deutsch sehr gut verständlich machen konnte, was in der Karibik nicht so selbstverständlich ist wie in Italien oder Mallorca !
Die Zimmer waren sauber, relativ großzügig angelegt, alle mit Klimaanlage und Sat-TV (leider kein deutschsprachiger Kanal) und mit schönen Rattan Möbeln eingerichtet.
Es war auch unser erster "All inclusive"-Urlaub und so bekamen wir ein oranges Kunststoffarmband (wenn man genau schaut, sieht man es auf diesem Bild)
verpaßt (im Gegensatz zu den Halbpensionsgästen die weiß hatten), das uns die Türe zu allen Annehmlichkeiten des Hauses öffneten ohne jemals die Brieftasche zu benötigen !
So z.B. waren inbegriffen : jede Mahlzeit, alle Snacks und Getränke rund um die Uhr,
tägliche Abendshow
im Beach Club
(oft mit diversen Spielen, bei denen man aber nicht "genötigt" wurde mizumachen wenn man nicht wollte, man konnte sehr wohl auch nur zusehen und sich unterhalten lassen). Natürlich mit
dem obligaten Clubdance
zur täglichen Eröffnung und Abschluß des Unterhaltungsprogrammes.
Wir machten einmal mit, als man sich als
Hochzeitspaar nach dem einheimischen Ritual
feiern lassen konnte.
Außerdem waren alle Sportmöglichkeiten die in der Anlage angeboten wurden
wie Tennis
oder
Beach-Volleyball
wo ich jeden Tag mitspielte,
1 x Schnupperreiten von 30 min. durch die nähere Umgebung war ebenfalls inbegriffen. Wollte man längere Ausritte oder Reitausflüge am Strand entlang machen, kostete das schon etwas extra.
Selbstverständlich standen auch
Strandliegen
und Schirme kostenlos zur Verfügung.
Es gab auch am Strand und im Poolbereich Animation und Spiele wenn man das wollte.
Der gesamte Hotelhof(Park)
und der Poolbereich
war übrigens tadellos gepflegt.
In dem Pool konnte man auch gratis Schnuppertauchen.
Man ging vom Zimmergebäude über eine
schöne Holzbrücke über die Pools
ins gemütliche Restaurant,
wo uns
der immer freundliche Frühstückskoch
Ham and Eggs oder sonstige Köstlichkeiten frisch zubereitete.
Auch das tägliche Buffet
sah immer sehr appetitanregend aus !
Über dem Strand aber noch im Hotelbereich lag das vorzügliche
Fisch und Steak Restaurant "Blue Marlin"
wo übrigens "FALCO" seinen 41. Geburtstag feiern wollte ! (Er verunglückte ja genau an der Straße zwischen Puerto Plata und der Playa Cofresi).
Wir verbrachten täglich etwa einen halben Tag im Poolbereich und einen halben Tag am Strand.
Der Strand war sauber, und nicht überfüllt.
Es faszinierte uns die ewige Brandung, die stärker als z.B. in Italien ist, aber nicht so stark, daß es unangenehm wäre.
Wir gingen oft den Strand entlang
wo wir im klaren Wasser oft große Krebse und Krabben sahen.
Als "Biker" fuhr ich natürlich mit dem "Wassermotorrad" dem "Aqua Jet"
und die anderen mit der "Banane".
Weiters nahmen wir einmal an der
"Wild Side"-Jeep Safari
ins Landesinnere teil,
die ein dort lebender Oberösterreicher "ADOLFO" veranstaltet.
Wir sahen dabei unter anderem
wie die sehr armen Einwohner
dort leben.
Kurz vor Ende des Ausfluges machten wir Halt auf einem Berg von wo aus wir einen herrlichen Ausblick auf "Unsere Bucht" hatten.

Dieser Urlaub war unser bis dahin schönster Urlaub, wir waren alle begeistert und wir wollten unbedingt wieder einmal hierher kommen, was sich im Jahr 2000 ergeben hat (siehe unser 2. Karibikurlaub ) da es ja auf der Welt noch so viele schöne Plätze gibt, die man noch nicht gesehen hat ! Naja man wird sehen . . . .
Wenn wer ähnliche oder ganz andere Erfahrungen bei einem Urlaub in der Dominikanischen Republik, oder noch besser in der "Hacienda Elisabeth" gemacht hat, würde ich mich freuen wenn Ihr mir ein diesbezügliches E-Mail sendet.
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Erstellt leider erst am 26.2.2000