In der letzten Juniwoche 2003 verbrachten wir, zusammen mit unseren erwachsenen Kindern Gina, Harald und Judith, sowie mit unserer 13-jährigen Nichte Sonny, eine Woche in einem Apartment (Residence palace - Agentur Colibri) in Bibione. Das Wetter spielte super mit, es gab zweimal in der Nacht ein kräftiges Gewitter, aber untertags war immer herrliches Badewetter !
Unser erster von drei Stau´s vor einem Tunnel bei Klagenfurt nach einem Unfall ging eine halbe Std. lang gar nichts weiter !
Danach hatten wir noch zwei Stau´s, einen auf der ital. Autobahn etwa 20 km vor der Ausfahrt "Latisana", und schließlich den letzten direkt an der Mautstellenausfahrt "Latisana".
Etwa Mittags kamen wir schließlich erschöpft in Bibione an und suchten in der Mittagshitze unser Quartier, sowie zuvor die Agentur wo wir die Schlüssel bekommen sollten.
Als wir sie schließlich nach 15 Min. gefunden hatten bezogen wir unser Apartment.
Wir bewohnten dort das oberste Stockwerk - unser Balkon und die Zimmer gingen von der Hauptstr. um die Ecke in die Seitengasse (Corso del Sud).
Der Ausblick von unserem Balkon aus war gut, man konnte das lebhafte Treiben in der Fußgängerzone - speziell abends gut beobachten.

spielten dort entweder Karten oder tollten im Pool herum, wenn wir uns nicht gerade in der Sonne aalten.
Des Öfteren nützten wir auch die Möglichkeit in der Nacht bis 23 h den Pool zu benützen.
Den Rest des Tages verbrachten wir am etwa 150 m entfernten Strand. Er war übrigens sehr groß und gepflegt !
Abends gingen wir meistens bummeln und sahen uns die Geschäfte mit den Souveniers etc. an oder nahmen in einem der Lokale das Abendessen ein.
Manchmal blieben wir zur Abwechslung einige Stunden auch auf dem zwar schmalen aber (23 Laufmeter) großen Balkon, wo wir uns auch sonnten oder das geschäftigen Treiben auf der Straße beobachteten.
Leider gab es auch unerfreuliches an unserem Quartier, was wir uns angesichts des hochtrabenden Namens "Residence Palace" und des Preises eigentlich nicht erwarteten :
Wir wohnten im obersten Stock und der ziemlich betagte Lift blieb fast jeden Tag stecken, manchmal sogar den ganzen Tag !
Die Küche war etwas moderner und zweckentsprechend, der Kühlschrank war leider etwas heruntergekommen.
Abgesehen von den alten Möbeln war das Apartment von der Einteilung her nicht schlecht, aber es war sehr vernachlässigt und es waren einige Dinge die nicht hergerichtet waren, wie z.B. abblätternde Wandfarbe, frisch verputzte Mauerstellen nicht übermalt,
Innen arg verschimmelte und abgeblätterte Badezimmertüre, kaputter Aufrollmechanismus eines Außenrollladens, wodurch der Raum nicht verdunkelbar war.
Spiegelschrank mit fehlender Lampenabdeckung und defekter Glühbirne, sowie grob ausgeschnittene Dampfabzugslöcher in der Decke des Badezimmers ohne Abdeckungen.
bzw. gefährlich für kleine Kinder waren (nicht ordentlich abgedeckte Steck- bzw. Verteilerdosen).
Erstellt im Juli 2003