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Meine schönste Errungenschaft der letzten Jahre :        
erstanden bei Uwe Krötenheerdt´s "BONSAIGARTEN LINDA"
ein schöner Blauregen,
Ich halte meine Bonsai auf der 12 m2 Loggia sowie auf 6 m2 der Terrasse unserer Wohnung.
Hier ein Bild des Platzes wo ich seit vielen Jahren meine Bonsai stehen habe :
Ich war 26 Jahre alt (geboren 1954) und hatte bis dahin nichts für "Grünzeug" über, als ich in einer Ausgabe von "Reader´s Digest" (ich glaube August 1980) einen Artikel über "Bonsai"
mit einigen faszinierenden Fotos sah, war mein Interesse derart geweckt, daß ich beschloß es zu versuchen.
Ich besorgte mir Fachliteratur, kaufte mir billig einige Container-Jungpflänzchen und sammelte einige Sämlinge und Findlinge im Garten und begann zu experimentieren.
Zuerst in einem unbenützten Raum unserer damaligen Wohnung und später als ich las, daß man diese Pflanzen, die ja von draußen stammen, nur im Freien weiterziehen kann, machte ich auf dem Fensterbrett weiter.
Schon nach kurzer Zeit wurde dieses zu klein und ich machte auf dem Balkon weiter. Als ich sah, daß ich die Pflänzchen weiterbrachte, wurde es wie eine Sucht und es wurden mehr und mehr.
Aus anfänglich 3 Bäumchen, waren bald 25, später 40, dann 60 und am quantitativen Höhepunkt meines Hobby´s waren es 107 Stück über die ich (für jeden einzeln) eine Art Tagebuch
mit den jeweils aktuellen Fotos führte (von 1980 bis 1997 - mit Fotos bis ca. 2001 dokumentiert - seitdem führe ich diese Homepage als Quasi-Tagenbuch weiter - auf den Einzelseiten für jeden Bonsai - zugänglich über die Fotoseite meiner Bonsai - können Sie die Geschichte jedes meiner Bonsai nachlesen), der Entwicklung und der Beschreibung meiner Pflegemaßnahmen (z.B. Umtopfen, Formschnitt, Wurzelschnitt
(das Foto zeigt den Wurzelnachwuchs von 2 Jahren), usw.).
Im Winter versenkte ich die Bäumchen anfangs bis über die Schale in Torfmull (als Kälteschutz vor dem durchfrieren des Erdballens) wie es in den Fachbüchern empfohlen wird.
Bald ging ich aber von dieser Methode ab, da mir immer wieder einige Bäumchen über den Winter vertrocknet waren, da durch die Scharten und Fasern des Torfmulls das Gießwasser, von mir unbemerkt an der Schale mit Erde vorbei abgeleitet wurde, und so kein Wasser an die Wurzeln kam.
Deshalb baute ich mir auf der 12 m2 Terrasse auf der anderen Seite unserer Wohnung einen 6 m2 Wintergarten,
wohin ich die
Bonsai im Winter ohne sonstigen Kälteschutz stellen kann.
Allerdings ist dort meistens das Fenster geöffnet, da die Bonsai ja wie in der Natur die Vegetationspause brauchen um Kraft für die nächste Saison zu sammeln.
Nur bei lang anhaltenden Tiefsttemperaturphasen, wird das Fenster geschlossen und gegebenenfalls nur mit einem Frostwächter ev. etwas geheizt.
In letzter Zeit reduziere ich die Anzahl etwas, indem ich die Bäumchen, die sich auch nach Jahren nicht so entwickeln wie ich erwartet hatte, ausmustere.
Derzeit stehe ich bei etwa 70 Stück.
Und hier noch ein relativ aktuelles Bild (Mai 2010) von der Terrasse, auf der anderen Seite unserer Wohnung :
Ich finde es ist ein schönes Hobby, das man zu Hause bei der Familie ausüben kann, man muß allerdings in der wärmsten Zeit des Jahres jeden Tag 1 - 2 mal gießen, da der Erdballen sonst austrocknet und die Pflanze verdurstet.
Das heißt wenn man öfters über Nacht wegfährt und niemand zum gießen hat, sollte man sich keine Bonsai anschaffen, außer man legt sich eine automatische Bewässerungsanlage zu (kann auch ev. mit Wollfäden und einem Wasservorratsbehälter funktionieren).
Ich beschäftige mich seit 1980 mit den Bonsai und man erntet immer wieder Freude und Befriedigung wenn die Pflanzen nach dem Winter wieder neu austreiben, blühen, Früchte bekommen oder auch nur so gut gedeihen !

Ich habe nur "Outdoor"-Bonsai, von denen mir nur sehr selten einer eingeht.
Mit sogenannten "Indoor"-Bonsai hatte ich bis jetzt kein Glück obwohl ich es in all den Jahren etwa 10 mal versucht habe. Nach einigen Wochen bis Monaten ist mir noch jeder eingegangen. Ich vermute an zu schlechten Lichtverhältnissen in unserer Wohnung, an zu trockener Luft oder zu viel oder zu wenig Wasser.
Ich würde jedem der eine Beschäftigung sucht, die nicht anstrengend ist, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Zeit erfordert, die von einem ähnlich wie ein Haustier Zuwendung fordert aber auch ähnlich wie dieses, viel Freude bringt, raten mit diesem Hobby zu beginnen, man muß es ja nicht so ausufern lassen wie ich es tat.
Hier ein Bild von meiner Fachliteratur
(rechts oben 4 Baumbestimmungsbücher).
Und hier meine Bonsai-Magazine
die ich ca. 4 Jahre lang abonnniert hatte.
Wir unternahmen auch schon einige Reisen zu Bonsaizentren und Bonsaibaumschulen.
Hier drei Berichte davon :     Bonsaimuseum Heidelberg (Deutschland)         Bonsaimuseum Seeboden (Österreich)        
Uwe Krötenheerdt´s Bonsaigarten in Linda (bei Gera D).
HIER DIE FOTOS VON MEINEN BONSAI" :
Wer Hilfe, Rat, Anregungen oder Tips braucht, oder selbst Bonsai zieht und an Erfahrungsaustausch interessiert ist kann sich gerne an mich wenden, ich freue mich über jedes E-Mail: bonsaibiker@gmx.at
Hier noch ein paar Bilder über meine Anfangszeit
mit Bonsai
(ca. 1980-1982):
Hier, die wichtigsten Bonsai-Fachausdrücke
BONSAI-GÄSTEBUCH
Lesen im alten Gästebuch
Hier einige Links zu anderen guten Seiten :
Uwe Krötenheerdt´s "BONSAIGARTEN LINDA"
Erstellt Feb. 1998
Letztes Update 03.06.2010
Webmaster : Herbert Rotter
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